Industrie Service Flüssiggas, Druckgeräte, SEP
Schallemissionsprüfung: TÜV Thüringen erweitert Prüfkapazität und investiert in neue SEP-Fahrzeuge mit modernster Technik
Die Schallemissionsprüfung (SEP) zählt für den Industrie Service des TÜV Thüringen seit vielen Jahren zu den Standardverfahren für die Prüfung von Druckanlagen. Mit SEP wird unter anderem die Sicherheit von erdgedeckten Flüssiggastanks und Druckluftbehältern im gewerblichen und industriellen Umfeld, aber auch von riesigen Gasspeichern überprüft. Gerade in Zeiten geopolitischer Veränderungen sind letztere von enormer Bedeutung für die Versorgungssicherheit in Deutschland. Das SEP-Verfahren zählt zu den zerstörungsfreien Prüfungen (zfP) und kommt ohne eine aufwendige Wasserdruckprobe aus, die normalerweise für eine Festigkeitsprüfung an Druckbehältern notwendig wäre. So spart die Schallemissionsprüfung Jahr für Jahr tausende Liter kostbares Wasser.
Das innovative und nachhaltige Ersatzprüfverfahren erfreut sich seit Jahren wachsender Nachfrage. Um die zahlreichen Kundenanfragen zeitnah bearbeiten zu können, hat der TÜV Thüringen allein in den letzten Wochen mehrere neue Fahrzeuge mit maßgeschneidertem Sonderaufbau für die neueste SEP-Generation in Dienst gestellt. Sie erweitern die SEP-Flotte und vergrößern die Kapazitäten zur Bearbeitung der Aufträge deutlich. Die eingespielten SEP-Teams des TÜV Thüringen bestehen stets aus einem Sachverständigen und einem Prüf-Assistenten, die gemeinsam in der gesamten Bundesrepublik unterwegs sind und mit ihrer Arbeit von der dänischen Grenze bis ins Allgäu sowie von der Oder bis zum Rhein für Sicherheit sorgen.