Mehr Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit: TÜV Thüringen übergibt Warnwesten an Kita-Kinder in Triptis
Wenn die Tage kürzer werden und sich der morgendliche Weg zur Kita zunehmend in die Dämmerung verlagert, wird gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr besonders wichtig. Damit die Kinder auch bei ihren Ausflügen und Entdeckungstouren in der dunklen Jahreszeit möglichst sicher unterwegs sind, hat der TÜV Thüringen in der vergangenen Woche die Kinder der Kindertagesstätte „Farbenklex“ in Triptis mit leuchtend gelben Warnwesten ausgestattet. Die reflektierenden Westen machen die jungen Verkehrsteilnehmer schon von Weitem unübersehbar und erlauben es anderen Verkehrsteilnehmern, ihre Geschwindigkeit rechtzeitig anzupassen. Mit der Aktion setzt der TÜV Thüringen sein langjähriges Engagement für mehr Sicherheit auf Thüringens Verkehrswegen fort und richtet sich dabei erstmals auch an Kindergartenkinder.
Bei der Übergabe der Warnwesten durften die Kinder spielerisch entdecken, warum Sichtbarkeit so wichtig für ihre Sicherheit im Straßenverkehr ist. Zunächst wurde gemeinsam besprochen, wie die leuchtenden Westen zu ihrer Sicherheit beitragen – direkt im Anschluss ging es nach draußen, um das Gelernte direkt in der Praxis zu erleben: Bei einem kurzen Spaziergang über die mit Herbstlaub bedeckten Gehwege und an einer nahegelegenen Straßenüberquerung konnten die Kinder nicht nur ihre neuen Westen in der Sonne leuchten sehen, sondern auch unter Begleitung Erwachsener üben, worauf sie im Straßenverkehr besonders achten müssen. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz: Begeistert wirbelten die Kinder bunte Herbstblätter in die Luft. So wurde aus der kleinen Verkehrssicherheitsschulung ein fröhliches Herbsterlebnis, bei dem die Kinder wichtige Erkenntnisse für ihren Alltag mitnehmen konnten.
Ganz unabhängig vom Alter bringt der Straßenverkehr in Herbst und Winter zusätzliche Herausforderungen mit sich. Die Sonne geht morgens später auf, die Dämmerung setzt bereits am Nachmittag ein und häufig schränken Regen, Nebel oder trübes Wetter die Sicht zusätzlich ein. Für Autofahrer wird es dadurch schwieriger, Fußgänger frühzeitig zu erkennen. Besonders gefährdet sind dabei Kinder, denen häufig noch die Erfahrung fehlt, um Verkehrssituationen richtig einzuschätzen und beispielsweise die Geschwindigkeit oder Entfernung herannahender Fahrzeuge zuverlässig zu beurteilen. Umso wichtiger ist es, bereits die Jüngsten für mögliche Gefahren zu sensibilisieren und gleichzeitig ihre Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu verbessern.