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Nervenkitzel pur: TÜV Thüringen prüft Mega-Rutschen im Sauerland
Die neueste Aussichtsplattform im Panorama Park Kirchhundem bei Olpe bietet auf 27 Metern Höhe nicht nur einen atemberaubenden Blick bis tief ins Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land – der neue Aussichtsturm sorgt mit seinen 10 Trockenrutschen auch bei Adrenalinhungrigen für Bauchkribbeln. Der TÜV Thüringen hat die imposanten XXL-Rutschen bereits im Vorfeld der offiziellen Eröffnung am vergangenen Wochenende eingehend geprüft.
Das Sauerland hat eine neue Attraktion für Action-Fans: Der Rutschenturm „Ramas Rutschenriese“ im Panorama Park Kirchhundem verspricht neben einer tollen Aussicht auch einen echten Adrenalin-Kick. Wer die 146 Stufen bis zur obersten Plattform erklommen hat, hat die Qual der Wahl: Zur Auswahl stehen eine Spiralrutsche und eine Kurvenrutsche, die jeweils aus 26 Metern Höhe starten, sowie eine noch rasantere Freifallrutsche aus 23 Metern Höhe. Auf einer weiteren Plattform drei Meter darunter laden zwei Wettkampfrutschen und eine Wellenrutsche zur Abfahrt ein. Zusätzlich gibt es noch eine Bobrun-Rutsche aus 16 Metern und eine 3-Spuren-Rutsche, auf der gleich drei Personen aus 10 Metern Höhe gleichzeitig gegeneinander antreten können. Auf dieser Plattform befindet sich zudem eine weitere Freifallrutsche. Für Kinder und nicht ganz so mutige Besucherinnen und Besucher gibt es schließlich noch eine weitere Kurvenrutsche, die „nur“ aus 6 Metern Ausgangshöhe startet.
Die Edelstahlrutschen wurden von der Atlantics GmbH aus dem sächsischen Döbeln konstruiert. Nach der Fertigstellung beauftragte die Firma die Rutschenexperten des TÜV Thüringen mit der Erstinspektion. Ein Sachverständiger von der Prüfstelle für Gerätesicherheit des TÜV Thüringen prüfte die Rutschen vor der Eröffnung des Rutschenturms auf Herz und Nieren.
Bei der Erstinspektion der Trockenrutschen achtete unser Sachverständiger besonders auf die Verbindungselemente und prüfte die Ausführung der zahlreichen Schweißnähte. An keiner davon dürfen scharfen Kanten vorhanden sein. Dafür begeht er die komplette Rutschanlage und seilt sich vom Startpunkt jeder einzelnen Rutsche ab. Auch der Fallschutz an den Rutschen-Ausläufen wird genau wie der Aufgang zu den Rutschen genau kontrolliert. Hier überprüft der Sachverständige unter anderem die vorgeschriebene Brüstungshöhe der Geländer, während beim Rutschenstart genauestens auf mögliche Fangstellen geachtet wird. Zum Abschluss der Prüfung steht selbstverständlich eine Rutschprobe auf dem Plan, bei der die stets mit speziellen Rutschmatten zu benutzenden Trockenrutschen ihre Praxistauglichkeit final unter Beweis stellen konnten.